25.08.2024

JU begrüßt flexible Sonderöffnungen bei beibehaltenen 20-Uhr-Ladenzeiten in Bayern

Die Junge Union Dinkelsbühl zeigt sich erfreut über die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung, künftig bis zu acht lange Verkaufsnächte im Jahr zu ermöglichen, während die regulären Ladenöffnungszeiten weiterhin bei 20:00 Uhr bleiben. Diese Regelung bietet dem Einzelhandel mehr Flexibilität und stärkt gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des bayerischen Einzelhandels.

Der JU-Orts- und Kreisvorsitzende, Valentin Huber, betont, wie wichtig es ist, die Meinungen der lokalen Supermarktbetreiber und Einzelhandelsvertreter in den politischen Prozess einzubringen. „Politik muss mit den Menschen gemacht werden. Daher war es mir ein Anliegen, mit den betroffenen Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sichtweisen zu erfahren“, erklärt Huber.

Die Rückmeldungen aus dem Einzelhandel sind überwiegend positiv. Besonders die Möglichkeit, mehrere Late Night Shopping-Abende im Jahr ohne Anlassbezug durchzuführen, wird begrüßt. Dies ermöglicht es den Einzelhändlern, moderne und individuelle Lösungen anzubieten, die mit den bisherigen Regelungen nur schwer umsetzbar waren. Auch der Wegfall des Anlassbezuges bei verkaufsoffenen Sonntagen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Flexibilität.

Jedoch äußern einige Supermarktbetreiber Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verlängerung der regulären Öffnungszeiten über 20:00 Uhr hinaus. Insbesondere die erhöhten Personalkosten und möglichen Preissteigerungen, die mit längeren Öffnungszeiten einhergehen könnten, werden kritisch gesehen. Auch besteht die Sorge, dass Discounter, die weniger stark vom Personalmangel betroffen sind, einen Wettbewerbsvorteil aus längeren Öffnungszeiten ziehen könnten. Diese Aspekte werden von der JU ernst genommen und bedürfen weiterer Diskussion.

„Wir begrüßen die Entscheidung, die regulären Ladenöffnungszeiten bei 20:00 Uhr zu belassen, während gleichzeitig mehr Flexibilität für Sonderöffnungen geschaffen wird. Dies ist ein ausgewogener Ansatz, der sowohl den Bedürfnissen der Verbraucher als auch den Interessen der Einzelhändler gerecht wird“, so Valentin Huber.

Die JU sieht in der Lockerung für Sonderöffnungen einen wichtigen Schritt und freut sich auf die kommenden Entwicklungen, um den Einzelhandel in Bayern zukunftsfähig zu gestalten.