15.12.2017

Junge Union Rottal-Inn zu Gast in Wien

Rottaler JU-Delegation besuchte den JVP-Bundestag in Österreich

Rottal-Inn/Korneuburg. Österreichs Außenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat am Samstag beim 26. ordentlichen der jungen ÖVP (JVP) in Korneuburg vor den Toren Wiens seine Funktion als Bundesobmann zurückgelegt und an einen Nachfolger übergeben. Auf Kurz, der seit 2009 Chef der Jungen Volkspartei war und aus dieser eine ernstzunehmende Kraft innerhalb der ÖVP gemacht hat, folgt der bereits im Mai designierte Nachfolger Stefan Schnöll, der zuletzt als JVP-Generalsekretär fungierte. Die Junge Volkspartei, die inzwischen 105.00 Mitglieder zählt, stellt mit Kurz wohl demnächst den österreichischen Bundeskanzler und hat seit der vergangenen Nationalratswahl acht Abgeordnete im Parlament sitzen. Am JVP-Bundestag in der Korneuburger Werft wurde Kurz nationalen und internationalen Freunden mit allen Ehren verabschiedet und bereits als nächster Regierungschef gefeiert.

Unter den internationalen Gästen war auch eine Delegation aus Rottal-Inn anwesend: Der Kreisverband der Jungen Union war mit Mario Besendorfer aus Roßbach, Martin Hartsperger aus Vordersarling, Thomas Brunner aus Arnstorf und Anton Neumeier aus Wurmannsquick beim JVP-Bundestag vertreten. Mario Besendorfer, der neben seinem Amt als stellvertretender Kreisvorsitzender auch internationaler Referent des JU-Bezirksverbandes Niederbayern ist, folgte mit seinen Parteifreunden der Einladung aus Wien, die Veranstaltung in Niederösterreich zu besuchen. "Gerne haben wir die herzliche Einladung unserer Freunde der Jungen ÖVP angenommen, die neben unserer Teilnahme am JVP-Bundestag auch eine Besichtigung des Regierungsviertels in Wien sowie eine Stadtbesichtigung der ehemaligen Kaiserstadt umfasste. Wir gratulieren dem neuen Bundesobmann Stefan Schnöll zu einem sensationellen Ergebnis von 99,1% der Delegiertenstimmen, sowie auch den gewählten Stellvertreterinnen und Stellvertretern , die ebenfalls jeweils mit überwältigenden Mehrheiten gewählt wurden", fasst Mario Besendorfer dankend die Gastfreundschaft der Österreicher zusammen.

Der 34-Jährige engagiert sich für die JU Niederbayern mit der Pflege eines internationalen Netzwerkes mit den Jugendorganisationen der christdemokratischen und konservativen Parteien im deutschsprachigen europäischen Raum, um diese besser kennenzulernen und zu verstehen, wie in diesen Ländern gedacht, gearbeitet und politisch gehandelt wird. Die Junge Union sieht ihre Vorteile bei dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vor allem darin. In einem Miteinander für die Zukunft der jungen Generation und deren Nachfolgern Politik zu machen, sich mit deren Problemen und Erwartungen auseinanderzusetzen und Freundschaften über die Grenze hinweg zu schaffen. In dieselbe Kerbe schlägt auch der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Martin Hartsperger: "Ein Thema übersteigt schnell den eigenen Bezirk und dann braucht man Verbündete, mit denen man auf Augenhöhe diskutieren kann. Trotz der Grenze am Inn - die Donau verbindet. Und die Kultur hat sich sowieso nie um Grenzen geschert." Besendorfer ergänzt: "Darum ist Österreich emotional uns Bayern meist näher als Berlin- auch in der Politik."



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