01.05.2017

Maximilian Stopfer zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt

Die Junge Union Erlangen-Höchstadt befindet sich im Umbruch

Adelsdorf - Bereits der Abschied vom langjährigen Vorsitzenden Uli Meierhöfer läutete im vergangenen Jahr eine neue Ära ein. Interimsweise übernahm der Adelsdorfer Matthias Goß für zwölf Monate Meierhöfers Posten. „Nach Ulis Wegzug aus dem Landkreis wollten uns genügend Zeit nehmen, einen passenden Nachfolger auf seine Aufgaben vorzubereiten“, so Goß. Der 33-Jährige konnte die Lücke, die Meierhöfer hinterlassen hat, mit seiner fast 20-jährigen JU-Erfahrung ausfüllen. Allerdings blüht ihm in absehbarer Zeit der „JU-Tod“, sprich das altersbedingte Ausscheiden mit Erreichen des 35. Lebensjahres. „Hinzu kommt, dass ich mich auf meine Aufgaben als CSU-Ortsvorsitzender in Adelsdorf konzentrieren möchte“, fügt Goß hinzu. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung verkündete Goß deshalb nicht mehr antreten zu wollen und hatte auch gleich einen Vorschlag für das Amt des Kreisvorsitzenden: Maximilian Stopfer aus Herzogenaurach solle von nun an die Geschicke des JU-Kreisverbands federführend lenken. Neben insgesamt 25 stimmberechtigten Mitgliedern ließen es sich auch der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller (CSU) sowie der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk (CSU) nicht nehmen der Versammlung beizuwohnen. Zunächst einmal ging Matthias Goß in seinem Rechenschaftsbericht auf die zahlreichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres ein. Besonders freute er sich über die erfolgreiche Bewerbung zur JU-Landesversammlung, die nun im Herbst in Erlangen-Höchstadt stattfinden wird. Weiter standen unter anderem Treffen mit Landrat Alexander Tritthart (CSU), Besuche des Landtags und der CSU-Landesleitung in München sowie erstmalig ein Sommerfest in der Erlanger Geschäftsstelle auf dem Programm. In den vergangenen Monaten intensivierte der Kreisverband dann seine Zusammenarbeit mit der JU Erlangen. Der Grund: die anstehende Bundestagswahl im September. Als „Team Müller“ möchte man Stefan Müller gemeinsam zu einem erneuten Erfolg im Wahlkreis verhelfen. Auch mit einigen Zahlen wartete der scheidende Kreisvorsitzende Goß auf: Mit 154 Mitgliedern habe der Kreisverband die Trendwende geschafft und seine Mitgliederzahl wieder leicht steigern können. Wenig erfreulich sei jedoch die Tatsache, dass man die Ortsverbände Uttenreuth, Eckental und Regnitzgrund habe auflösen müssen. Der neu gewählte Vorsitzende Maximilian Stopfer erhält Unterstützung von seinen Stellvertretern Mona Lisa Eigenfeld aus Adelsdorf, Konrad Körner aus Herzogenaurach, Janina Heger aus Möhrendorf und Dominik Geyer aus Höchstadt. Stopfer selbst ist 20 Jahre alt und dualer Student der Mechatronik. In der JU Erlangen-Höchstadt fungierte er zuletzt bereits als Kreisgeschäftsführer. Obwohl er erst vor drei Jahren in die Jugendorganisation eingetreten ist, intensivierte er seine Arbeit zügig und bekam so schnell mehr Verantwortung von seinen Vorgängern übertragen. „Ich weiß, wie schwierig es ist, junge Leute heute für Politik zu begeistern und habe Ideen, wo man ansetzen kann, um diesem Problem entgegenzuwirken“, verkündete Stopfer und forderte seine „Mitstreiter“ anschließend auf: „Lasst es uns anpacken!“

Alle weiteren Gewählten im Überblick:

Schatzmeister: Johannes Lorz (Höchstadt)

Schriftführer: Nico Kauper (Adelsdorf)

Beisitzer: Eva Körner (Herzogenaurach), Christina Mirschberger (Heßdorf), Christine Kuttenhofer (Uttenreuth), Bernd Ruff (Adelsdorf), Felix Lee (Uttenreuth), Markus Vogel (Kalchreuth), Tobias Husch (Röttenbach), Nico Engelhardt (Eckental)

Kassenprüfer: Johannes Wirth (Herzogenaurach), Melanie Eichhorn (Höchstadt)



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