12.03.2019

Konrad Körner in Parteireformkommission der CSU berufen

Die CSU will sich nach der erfolgten personellen Erneuerung an der Spitze der Partei auchinnerparteilich weiter erneuern. Zu diesem Zweck hat der neue Parteivorsitzende undMinisterpräsident Markus Söder eine 48-köpfige Parteireformkommission ins Lebengerufen. Der 26-jährige Herzogenauracher Stadtrat und Kandidat für die EuropawahlKonrad Körner wurde als eines der jüngsten Mitglieder nun in diese berufen. „Die CSU musssich erneuern, auch innerparteilich müssen wir vieles anpacken. Da geht es darum, wie wires uns Ehrenamtlichen noch leichter machen können, die eigentliche inhaltliche Arbeit fürden Bürger zu leisten, aber auch darum, wie wir unseren Mitgliedern mehr bieten können.Es muss noch leichter werden, den Mehrwert einer Parteimitgliedschaft herauszustellen.“,so der JU-Bezirksvorsitzende. „Die CSU ist eine lebendige Partei, die von ihren aktivenMitgliedern lebt. Das müssen wir in Zukunft noch besser nutzen.“„Dazu müssen wir manche Struktur vielleicht hinterfragen, die mancher in den vergangenenJahrzehnten liebgewonnen hat,“ so der Herzogenauracher weiter. Es sei beispielsweisedurchaus vorstellbar, das komplizierte Delegiertensystem in manchen Teilen zuvereinfachen, oder etwa bei der Nominierung von Direktkandidaten für die Wahlkreisekomplett auf dieses zu verzichten. Der neue Parteivorsitzende setze auch die richtigenImpulse: In der neuen Kommission würden bereits 11 Mitglieder unter 35 Jahrenmitarbeiten, auch seien nur 16 Abgeordnete dort vertreten. So würde sichergestellt, dassdie zukünftige Aufstellung der Partei von denen her gedacht wird, die jeden Tag ihre Freizeitdafür opfern und sich für eine gelingende Demokratie einsetzen.

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