06.02.2020

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Kick-off des neuen „Digital Bavarian Camp" mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und EVP-Fraktionschef Manfred Weber

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Am 6. Februar 2020 startete unser neues Online-Veranstaltungsformat mit einem absoluten Highlight. Für die Premiere unseres „Digital Bavarian Camp“ traf sich unser Landesvorsitzender Christian Doleschal zum Gespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber. Das Thema hätte aktueller nicht sein können, denn es ging um die Zukunft der Volksparteien.

Bundeskanzler Sebastian Kurz berichtete dazu von seinen Erfahrungen aus der Zeit, als die Österreichische Volkspartei (ÖVP) mit Umfragewerten von unter 20 Prozent weit abgeschlagen hinter den Sozialdemokraten und der FPÖ lag. Mit Kurz an der Spitze wurde die ÖVP bei den Nationalratswahlen 2017 dann erstmals seit 2002 wieder die stärkste Kraft. „Als ÖVP haben wir in dieser Zeit versucht, uns nicht mit uns selbst zu beschäftigen, sondern den Fokus auf die Republik Österreich zu lenken.“, so Kurz. Wichtig gewesen sei auch die Besinnung auf die Grundwerte der Partei und auf deren christlich-soziale und liberale Prägung.

Geschlossenheit und klare Positionen sind aus der Sicht von Manfred Weber das Erfolgsrezept für Volksparteien. Der Chef der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament hat die CSU bei den Europawahlen zu einem Erfolgsergebnis von über 40 Prozent geführt. Um das Vertrauen der Bürger in die Volksparteien zurückzugewinnen, sei es wichtig, selbstbewusst für seine Überzeugungen zu kämpfen und eine pragmatische Politik zu betreiben. Das sture Festhalten an Ideologien, wie es derzeit bei den Grünen zu beobachten ist, hält Weber für den falschen Ansatz.

Die Zukunft der Volksparteien bleibt von der europäischen bis zur kommunalen Ebene eine spannende Frage. Mit Blick auf die Kommunalwahlen blickt unser Landesvorsitzender mit Stolz auf die JU Bayern. Erstmals tritt diese in knapp 40 Kommunen in ganz Bayern mit einer eigenen Liste an und ist damit mehr denn je stark vertreten. Auch der österreichische Bundeskanzler, der selbst mit gerade mal 33 Jahren auf eine beispiellose Karriere blicken kann, hält es für erfreulich, dass so viele junge Menschen für ein Amt kandidieren. Die Politik müsse die Breite der Gesellschaft abbilden und damit Frauen wie Männer genauso wie Junge und Alte. Die Junge Union leiste da einen ganz wesentlichen Beitrag.

Auch zukünftig wollen wir zum „Digital Bavarian Camp“ interessante Persönlichkeiten einladen und mit ihnen über aktuelle Themen sprechen, die unsere Generation bewegen. Jede/r von Euch kann sich beteiligen und vorab und während dem Live-Stream Fragen stellen. Ihr dürft gespannt sein, wer demnächst vor unserer Kamera Platz nehmen wird.

01.02.2020

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Landesausschussklausur in Mariakirchen 1. – 2. Februar 2020

Von 1. bis 2. Februar 2020 traf sich der Landesausschuss der JU Bayern zur alljährlichen Klausurtagung im niederbayerischen Mariakirchen. Neben den regulären Tagesordnungspunkten wie dem Haushaltsbericht 2019 und der Terminplanung 2020, war selbstverständlich die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März das vorherrschende Thema an diesem Wochenende. Als Gäste durften wir den stellvertretenden Generalsekretär der CSU, Florian Hahn, MdB, den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, MdB sowie den neuen Präsidenten der Hanns-Seidel-Stiftung und Europaabgeordneten Markus Ferber und den niederbayerischen Vertreter von Land.schafft Verbindung in unserer Runde begrüßen.

Der stellvertretende Generalsekretär Florian Hahn stellte das Jugend-Konzept der CSU vor. Mit der Jugendkampagne „Deine Zukunft. Made in Bavaria“ möchte die CSU den jungen Menschen ihre Programmatik wieder näherbringen und den rückläufigen Zustimmungswerten bei Jung- und Erstwählern entgegenwirken. In der anschließenden Diskussion herrschte bei allen Beteiligten Einigkeit darüber, dass CSU und JU den Draht zur Jugend wiederherstellen müssen, indem wir unsere Inhalte mit modernen Kampagnen vermitteln und die Mitglieder wieder stärker einbinden.

Im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer berichtete dieser über aktuelle und geplante Projekte in den Bereichen Mobilitätsmanagement. Gute Ideen und gelungene Projekte müssten aber noch besser vermarktet werden, damit Erfolge nicht von aktuellen politischen Debatten überschattet würden.

Zuletzt gab Markus Ferber einen Einblick in die Pläne zur Neuausrichtung der Hanns-Seidel-Stiftung. Der Europaabgeordnete trat zum 1. Januar 2020 sein Amt als Präsident der HSS und folgte damit auf Prof. Ursula Männle. Wir sind überzeugt, dass Markus Ferber mit seinen Erfahrungen auf europäischer und internationaler Ebene die positive Entwicklung der Stiftung in den letzten Jahren fortführen und mit seinen Ideen frischen Wind in die Arbeit der HSS bringen wird.

Als JU Bayern nehmen wir die anhaltenden Proteste und Sorgen der Bauernschaft in Bayern und darüber hinaus sehr ernst. Es war uns daher ein besonderes Anliegen, uns mit einem Vertreter der Vereinigung Land.schafft Verbindung über die aktuelle Situation auszutauschen und wir sind froh, dass der niederbayerische Vertreter Rainer Seidl unserer Einladung gefolgt ist.

Besonders erfreulich war an diesem Wochenende die Nachricht, dass alle der knapp 40 JU-Listen das Quorum der Unterschriften in ihrer Kommune erreicht haben und zur Kommunalwahl zugelassen wurden. Die Landesausschussklausur stand daher auch klar unter dem Zeichen der Kommunalwahl und es wurde reichlich über Situation und den Wahlkampf vor Ort diskutiert. Das Fazit unseres Vorsitzenden Christian Doleschal, MdEP war rundum positiv: „Es war ein tolles Wochenende mit spannenden Diskussionen und viel Input für unsere weitere Arbeit!“

11.09.2019

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JU Landesversammlung 2019 in Freystadt

Zukunft gestalten - Schöpfung erhalten

„Zukunft gestalten - Schöpfung erhalten“ war das Motto der diesjährigen Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Freystadt. Wichtigster Programmpunkt: Die Wahl eines Nachfolgers für den scheidenden JU-Landesvorsitzenden und bayerischen Bauminister Hans Reichhart, der nach sechs Jahren als Landesvorsitzender aus Altergründen nicht mehr kandidieren konnte.

Mit stolzen 98% wurde der Abgeordnete des Europaparlamentes Christian Doleschal aus dem Landkreis Tirschenreuth zum Nachfolger Reichharts gewählt. „Rocken wir zusammen die CSU“ rief Doleschal in seiner Antrittsrede den knapp 300 Delegierten zu. Die JU soll laut Doleschal weiterhin „Stachel im Fleisch und Motor der Erneuerung“ der CSU sein. Demnach muss eine „enkelfähige Politik“ das Ziel der kommenden Jahre sein, sei es in der Industrie, in der Landwirtschaft oder in der Sozialpolitik.

„Ich wünsche mir, dass du ein starker, ein guter, ein erfolgreicher Landesvorsitzender wirst.“ So gratulierte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder dem neuen Vorsitzenden und dankte den Delegierten für ihr besonderes Engagement in den vergangenen Wahlkämpfen. Dem scheidenden Landesvorsitzenden Reichhart dankte Söder mit den Worten „Du gehörst zu den großen Landesvorsitzenden, die wir in der Geschichte der Jungen Union hatten.“ Inhaltlich sprach der CSU-Parteichef darüber hinaus über die Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz und dem vereinbarten Schuldenabbau bis 2030.

Mit dem Schlusssatz „Es war mir eine Ehre.“ schied Doleschals Vorgänger Hans Reichhart aus dem Amt. Unter minutenlangem Applaus der Delegierten und mit einer Video-Grußbotschaft von Edmund Stoiber wurde er von der Jungen Union Bayern verabschiedet.

Neben der Neuwahl des Landesvorstands wurde außerdem der Leitantrag der Jungen Union mit dem Titel „Zukunft gestalten – Schöpfung erhalten!“ verabschiedet. Konkret beinhaltet dieser diverse Maßnahmenpakete, die zum Erhalt der Umwelt beitragen und sowohl den globalen als auch den regionalen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels entgegentreten sollen.

Begleitet wurde die dreitägige Landesversammlung von diversen Spitzenpolitikern. So sprachen der Landtagsabgeordnete Bernd Sibler, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Alexander Dobrindt sowie der Europaabgeordnete und Parteivize Manfred Weber am Samstag vor den jungen Delegierten. Weber appellierte an die Junge Union, das Gaspedal, das die Jugendorganisation für die CSU sei, ordentlich durchzutreten, kreativ und kritisch zu sein.

Der neue Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschland, Tilman Kuban und der bayerische Finanzminister Albert Füracker waren am Sonntag als Redner zu Gast. Der Oberpfälzer CSU-Bezirksvorsitzende Füracker plädierte in seiner Rede für eine weltoffene, tolerante Gesellschaft. Man müsse aufpassen, dass die Gesellschaft nicht so tolerant werde, dass die Intoleranten über die Toleranten verfügen. „Dieses leben und leben lassen dürfen wir uns niemals von niemandem verbieten lassen!“ Dies sei mitunter Aufgabe der Jungen Union, denn „Ihr seid die Zukunft in diesem Land!“, so Füracker zu den Delegierten.