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18.09.2018

Engagement für die Region

Diskussion mit den Listenkandidaten für Landtag und Bezirk

Zu einem Gespräch mit den beiden Listenkandidaten lud die Junge Union Oberviechtach. Es ging darum die Kandidaten besser kennenzulernen und über Ihre Ziele zu diskutieren. Für den Landtag kandiert Manfred Wendl. Der 50-jährige Schwandorfer ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Der Erhalt unserer Landwirtschaft, sowie unserer bayerischen Kulturlandschaft im christlichen Sinne, halte ich für besonders wichtig” so Wendl. Er will sich vor allem für die Landwirte im Landkreis einsetzen, dabei fordert er konkret, dass die Landwirte die aufgrund der extremen Trockenheit, in Liquiditätsprobleme geraten sind, unterstützt werden. So könnte der Freistatt mit einer Bürgschaft bei Liquiditätsproblemen einspringen. Auch befürwortet er, dass bereits Sofortmaßnahmen eingeleitet wurden, wie das Abernten von Vorrangflächen und dass die Auszahlung der Fördergelder an die Landwirte früher erfolgt. Außerdem sei ein Umdenken in der Agrarpolitik notwendig. „Man kann nicht von den Landwirten erwarten, dass sie immer mehr und immer größere Betriebe zum Überleben brauchen.” So fordert der 50-jährige auch einen nachhaltigeren Umgang mit Landwirtschaftlichen Flächen, sowie den Einsatz von Vorrangflächen.

Ein Lob sprach Wendl gegenüber dem Regierungsprogramm von Söder aus, welches alle wichtigen Punkte enthalte und auch umsetzbar sei. Anders als von den anderen Parteien, welche oft nicht umsetzbare Ziele verfolgen.

Auf der Liste für den Bezirkstag kandidiert Christina Bauer, sie ist die JU Kreisvorsitzende und stammt ebenfalls aus Schwandorf. Sie ist 32 Jahre alt, verheiratet und hat ein Kind. Der Bezirk baut seine Arbeit auf fünf wichtigen Säulen auf: Behindertenhilfe, Pflege, Bildung, Kultur und Tradition sowie Gesundheit. Als Beispiele nannte sie das Freilandmuseum in Perschen, sowie die Jungendbildungsstätte in Waldmünchen. Ihr Ziel ist es eine soziale Einrichtung in den Landkreis Schwandorf zu bekommen. „Auf der Karte sind wir ein weißer Fleck, das möchte ich ändern”, so Bauer. Eine Dezentralisierung aus den Städten wäre für die ländlichen Regionen besonders wichtig.

In der anschließenden Diskussion forderten alle Teilnehmer ein klares Profil der CSU. „Glaubwürdigkeit ist die Basis jeden Erfolgs”, so JU Ortsvorsitzender Philipp Troppmann. Gelobt wurde auch die bisherige Arbeit des Ministerpräsidenten Markus Söder. „Mit Söder haben wir eine Person, der die Dinge auch umsetzt”, meint der Fraktionssprecher im Stadtrat Dr. Alexander Ried.

Die JU ist sich einig, „Wir haben die richtigen Kandidaten, jetzt müssen wir zusammenhalten und an einem Strang ziehen, damit nach dem 14. Oktober Bayern auch weiterhin erfolgreich ist.“



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