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03.09.2018

Neuer Oberartz für die "Innere" - Besichtigung der Asklepios Klinik Oberviechtach

Unter dem Motto, unser Krankenhaus ist uns wichtig besuchte m Freitag 17.08.2018 eine Delegation der Jungen Union das Oberviechtacher Krankenhaus, mit dabei waren die JU Kreisvorsitzende und Bezirkstagskandidatin Christina Bauer sowie Manfred Wendl der auf der Liste für den Landtag kandidiert. Das Oberviechtacher Krankenhaus gehört seit dem Verkauf durch den Landkreis zum Asklepios-Konzern. Nach der Begrüßung durch Chefarzt und ärztlichen Direktor Dr. Chrisitan Glöckner wurde das Haus besichtigt und die einzelnen Behandlungsräume genauer betrachtet. Die Klinik ist hervorragend ausgestattet, es wurde in den letzten Jahren viel investiert so Glöckner. Oberviechtach hat im ganzen Umkreis derzeit den neuesten und modernsten Endoskopie Turm, der für Spiegelungen verwendet wird. Das Zeitalter der Digitalisierung ist auch in der Klinik eingezogen, so wurde vor kurzen WLAN für die Patienten eingerichtet. Außerdem ist das Haus bestens im Asklepios Verbund vernetzt, so können Aufnahmen aus dem CT sofort mit den Kollegen der Radiologie in Bad Abbach diskutiert werden.

Nach der Führung fand ein Gespräch über den aktuellen Status des Krankenhauses sowie über die Gesundheitspolitik allgemein statt. Die Zahlen sprechen für sich, im vergangen Jahr wurden über 2000 Patienten behandelt, Zahl weiter steigend. Zeitweise musste das Haus in der Leitstelle wegen Vollauslastung abgemeldet werden. Wir entwickeln uns hervorragend in Oberviechtach so ist sich Glöckner und die Klinikleitung einig. Wichtig ist, dass die Menschen uns vertrauen und wir setzten alles daran dieses Vertrauen auch zu erhalten.

Lob an das Personal

„Wir haben hervorragende Ärzte und hochqualifiziertes Pflegepersonal. Ab Herbst wird zusätzlich ein weiterer Oberarzt die Fachabteilung der Inneren Medizin unterstützen. Ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ging nichts“, so Glöckner. Der JU Ortsvorsitzende Philipp Troppmann zeigte sich erfreut, dass jedes Jahr junge Menschen ausgebildet werden und ihnen so eine Perspektive in der Region gegeben wird.

Das Oberviechtacher Krankenhaus ist im Bedarfsplan des Landes als notwendig festgelegt. „Das muss auch so bleiben, gerade in der ländlichen Region sind die Krankenhäuser besonders wichtig um kurze Anfahrtswege zu gewährleisten, weiß Manfred Wendl.“

Christina Bauer ist der Meinung, dass eine gute medizinische Versorgung auch ein Standortfaktor für junge Familien ist. Auch wenn man sie aktuell nicht benötigt, sie gibt einen Sicherheit so der Tenor.

Erfreulich war die Nachricht, dass Oberviechtach von der geplanten Reform der Notaufnahmen nicht betroffen sei. Oberviechtach ist durch seine Lage und das Einzugsgebiet als besonders wichtig eingestuft. Die Reform unter Bundesgesundheitsminister Spahn plant die eine Neugliederung der Notaufnahmen. So würden kleiner Kliniken zukünftig ihre Leistungen nicht mehr bezahlt bekommen. Von der Reform sind über 200 Kliniken betroffen.

Philipp Troppmann dankte Dr. Christian Glöckner mit dem Wunsch, dass die Menschen wenn sie an Oberviechtach denken, nicht nur an den Doktor Eisenbarth sondern auch an die Asklepios Klinik Oberviechtach denken.



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