27.03.2021

Unsere Forderung: Dinkelsbühl als Corona-Modellstadt!

Eine Strategie mit Vorbildcharakter?

Im großen Bewusstsein der Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger, hat sich die Stadt Dinkelsbühl dafür entschieden, ihren Hut als Modellregion für Lockerungen der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen in den Ring zu werfen.

Eine erfolgreiche Bewerbung würde bedeuten, dass mit dem Vorliegen eines negativen Tests wieder der Besuch von Gastronomie und Einzelhandel möglich wäre.

Unsere Gespräche der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass es nun bei aller gebotenen Vorsicht vor dem heimtückischen Virus eine Zukunftsperspektive braucht, die die soziale und wirtschaftliche Drucksituation abfedern kann. Der Dinkelsbühler Mittelstand droht langsam aber sicher an einen Punkt zu kommen, wo es mit einem „Weiter so“ nicht mehr getan ist.

Insbesondere die Jugend unserer Stadt ist von der seit einem Jahr andauernden Krise schwer gebeutelt. Schüler und Studenten sind durch das Hin und Her der Schulschließungen großen Unsicherheiten ausgesetzt, ganz zu schweigen vom Verlust sozialer Kontakten.Dabei zeigt das Beispiel Tübingen deutlich, dass sich eine Öffnungsstrategie sehr wohl mit der stets gebotenen Vorsicht und Umsicht vereinbaren lässt.

Dinkelsbühl bietet hierfür erstklassige Voraussetzungen. Das Citymarketing hat eigens ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt, das auch unbedingt nötig ist, um auch im Hinblick der hohen Inzidenzwerte im benachbarten Landkreis Schwäbisch Hall Herr der Lage zu bleiben – eher schützt uns die Modellstadt, als dass es ein Risiko birgt.

Daher unterstützt die JU Dinkelsbühl bei aller gebotenen Vorsicht die Bewerbung als Modellstadt und bittet die Bayerische Staatsregierung um ihre Unterstützung bei diesem Vorhaben.

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