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10.12.2016

Antrag 50/50-Taxi

JU freut sich über Fortschritte

Mit dem JU-Antrag, Taxifahrten im Kulmbacher Landkreis für junge Menschen zu bezuschussen, hat sich die Junge Union Anfang 2014 dafür eingesetzt, eine flexible Nahverkehrslösung für junge Kulmbacherinnen und Kulmbacher zu schaffen. Einsteigen, am Wochenende oder vor Feiertagen zum Weggehen mit dem Taxi fahren – und dafür nur die Hälfte zahlen. Das sieht das Konzept der Jungen Union für Jugendliche vor.

„Dass sich die konkrete Umsetzung unseres Antrags nun in der Vorbereitung befindet, freut uns sehr!“, sagte der Antragssteller und Kreisvorsitzende der JU Kulmbach Patrick Kölbel. Bei einem Gespräch im Kulmbacher Landratsamt habe er sich davon überzeugen können, dass die umfangreichen Planungen, die die Neuschaffung eines solch großen Projekts des ÖPNVs bedeuten, auf Hochtouren laufen. „Wir sind überzeugt davon, mit dem 50/50-Taxi das Weggehen am Wochenende für junge Menschen zu erleichtern und ihrem Heimweg sicherer zu gestalten.“

Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, der den Antrag der Jungen Union in den Kreistag eingebracht hat, bedankte sich für die Annahme des Antrags und bei Landrat Klaus Peter Söllner für die Einleitung der Umsetzung in der Verwaltung. „Die Kosten für ein 50/50-Taxi werden gut angelegt sein, um die Mobilität vor Ort für die junge Generation zu verbessern. Wir sollten im ÖPNV grundsätzlich unseren Schwerpunkt eher auf Konzepte setzen, die ein zusätzliches Angebot für die Menschen in unserem Landkreis Kulmbach darstellen, anstatt künftig womöglich große Beiträge an den reinen Tarifverbund VGN zu zahlen.“

Das Konzept des 50/50-Taxis gibt es beispielsweise bereits in Schwandorf, Neustadt a.d. Waldnaab und in unserem Nachbarlandkreis Lichtenfels.



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