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14.11.2016

JU Kulmbach reist nach Skopje

Highlichts: Der Besuch des Transitzentrums Vinojug und ein Gespräch mit dem Außenminister Mazedoniens

Gemeinsam mit dem JU Bezirksverband Oberfranken war die JU Kulmbach mehrere Tage vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze, an der bis vor kurzem zehntausende Asylbewerber ein Camp errichtet hatten und welches von der griechischen Seite geräumt wurde. JU Bezirksvorsitzender Jonas Geissler betonte im Gespräch mit Beamten vor Ort: "Die Sicherung der Grenze und die Schließung der Balkanroute waren ein wichtiger Akt, der für Sicherheit und Stabilität in Europa gesorgt hat." Die EU müsse den Mazedoniern dankbar sein, dass sie die erforderlichen Maßnahmen unternommen haben.

Im Gespräch mit dem mazedonischen Außenminister Nikola Poposki machte der Himmelkroner JU Orstsvorsitzender Sebastian Herrmann klar, dass man als Europa Mazedonien hierbei unterstützen muss. So werden an der Grenze auch Beamte anderer europäischer Staaten eingesetzt. Allerdings drückt sich die Bundesregierung auch hierbei weiterhin von der Übernahme der Verantwortung und unterstützt Mazedonien nicht. "Dies muss geändert werden! Deutschland profitiert am meisten von dem Schutz der Grenze. Hierbei muss es auch seinen Teil dazu beitragen!", so Herrmann.

Die stellvertretende JU Kreisvorsitzende Nicole Kaiser betonte die Bedeutung eines internationalen Austauschs. So könne man im gemeinsamen Dialog viel voneinander lernen. Deswegen gab es neben dem Besuch des Transitzentrums und dem Gespräch mit dem Außenminister auch Begegnungen mit der Jungen Union der mazedonischen Regierungspartei und mit mehreren NGOs.



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