Die Junge Union Donau-Ries stellt ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Kommunalwahl vor. In unserem neuen Flyer präsentieren wir 30 engagierte Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen und unseren Landkreis aktiv mitgestalten wollen.
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In den kommenden Wochen werden wir als Junge Union Donau-Ries verstärkt vor Ort präsent sein, unsere Inhalte vorstellen und gemeinsam mit jungen Kandidatinnen und Kandidaten Verantwortung für die Zukunft unseres Landkreises übernehmen.
Freut euch auf spannende Aktionen, klare Positionen und einen engagierten Wahlkampf für ein starkes Donau-Ries. Jetzt beginnt die heiße Phase.
Hauptgast des Abends war die Journalistin und Spiegel-Bestsellerautorin Julia Ruhs, die mit ihrem Buch „Links-grüne Meinungsmacht – Die Spaltung unseres Landes“ bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt.
Die Veranstaltung wurde von Samantha Simbeck, Kreisvorsitzende der JU Augsburg-Ost, und Marco Pulci, Kreisvorsitzender der JU Donau-Ries, gemeinsam organisiert und moderiert. Durch den Abend führte Alex Dorow, MdL, medienpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, der die Diskussion mit fachlicher Tiefe und klaren Impulsen lenkte.
Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass es sich um mehr als einen klassischen Politikabend handelte. In einem offenen, modernen Rahmen und vor einem überwiegend jungen Publikum stand der Austausch im Vordergrund. Marco Pulci eröffnete die Diskussion mit der zentralen Frage: „Was darf man heute überhaupt noch sagen?“ – eine Frage, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog.
Julia Ruhs schilderte eindrucksvoll ihre persönlichen Erfahrungen im journalistischen Alltag. Sie berichtete davon, wie sachlich formulierte Positionen – etwa ihre öffentliche Kritik am Gendern oder ein Kommentar in den Tagesthemen zur illegalen Migration – nicht mit Argumenten, sondern mit massiver persönlicher Kritik und Anfeindungen beantwortet wurden. Diese Reaktionen seien symptomatisch für ein Klima, in dem unbequeme Meinungen zunehmend ausgegrenzt würden.
In ihrem Beitrag machte Ruhs deutlich, warum sie in ihrem Buch für eine offene Debattenkultur wirbt und weshalb Meinungsvielfalt gerade in Medien und Journalismus wieder stärker gelebt werden müsse. Sie zeigte auf, warum bestimmte Meinungen laut, andere hingegen kaum hörbar seien, und weshalb konservative Stimmen im Journalismus zunehmend zur Ausnahme würden.
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum. Viele Gäste brachten eigene Erfahrungen aus Schule, Studium, Beruf oder Ehrenamt ein und berichteten von einer wachsenden Zurückhaltung, politische Meinungen offen zu äußern.
Zum Abschluss richteten die Veranstalter einen klaren Appell an die Anwesenden: „Wer Vielfalt fordert, muss auch Meinungsvielfalt tolerieren.“ Demokratie brauche offene Diskussionen, Respekt und den Mut, auch unbequeme Positionen sachlich zu vertreten.
Die Veranstaltung endete mit großem Applaus und zahlreichen Gesprächen im Anschluss. Mit dem Abend setzten die beiden Kreisverbände der Jungen Union ein deutliches Zeichen für Meinungsfreiheit, Respekt und eine lebendige demokratische Debattenkultur, gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung.
Über 30 Mitglieder der Jungen Union Schwaben besuchten das Werk der Märker-Gruppe in Harburg. Das Familienunternehmen wurde mit dem Anton-Jaumann-Innovationspreis 2024 der Jungen Union Schwaben ausgezeichnet. Initiiert wurde die Besichtigung von der Jungen Union Donau-Ries, deren Kreisvorsitzender Marco Pulci die Märker-Gruppe für die Auszeichnung vorgeschlagen hatte. Der Anton-Jaumann-Preis erinnert an den früheren bayerischen Wirtschaftsminister Anton Jaumann und würdigt Unternehmen, die durch Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement überzeugen.
Im Besucherzentrum informierte das Märker-Team über die Geschichte des Unternehmens, die Rohstoffgewinnung im Steinbruch sowie die Branntkalk- und Zementherstellung. Besonders beeindruckend war der Vergleich zwischen dem ersten Ofen aus dem Jahr 1889 und dem heutigen Ofen 8, einem der modernsten und umweltfreundlichsten Zementwerke Deutschlands. „Mit Märker haben wir ein Unternehmen, das zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz zusammengehen. Der neue Ofen 8 steht für technologische Spitzenleistung und regionale Verantwortung zugleich“, betonte Marco Pulci. Beim anschließenden Rundgang durch das Werk konnten die Teilnehmer die imposanten Maschinen erleben, darunter die größte Schubraupe der Welt, die im Kalksteinabbau eingesetzt wird.
Märker zeigt sich als ParadebeispielDie Junge Union Schwaben dankte der Märker-Gruppe für die informative Führung. Der Besuch machte deutlich, welche zentrale Rolle das Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Donau-Ries und die gesamte Region Schwaben spielt. „Märker ist ein Paradebeispiel für schwäbischen Erfindergeist und unternehmerische Verantwortung. Hier wird in Technik, Ausbildung und Nachhaltigkeit investiert“, sagte Manuel Knoll, Bezirksvorsitzender der JU Schwaben und neu gewählter Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern.
Mit dem Start des neuen Schuljahres sind wieder viele Kinder täglich auf ihrem Schulweg unterwegs. Um deren Sicherheit zu erhöhen, hat die Junge Union Donau-Ries gemeinsam mit den Ortsverbänden Asbach-Bäumenheim, Münster, Rain am Lech und Wemding Plakate mit der Aufschrift „Vorsicht: Schulkinder!“ angebracht. Die Schulanfangsplakate sollen alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhter Aufmerksamkeit besonders im Umfeld von Grund- und Mittelschulen ermahnen. Der Kreisverband beteiligt sich damit erstmals gemeinsam mit seinen Ortsverbänden an der bayernweiten Aktion der Jungen Union. Unterstützung kommt auch von der Landesverkehrswacht Bayern. Die Landesverkehrswacht Bayern sowie die örtlichen Verkehrswachten bieten den Kommunen bereits seit vielen Jahren Spannbänder und Bauzaunbanner an und machen mit diesen gelben Bannern zum Schulanfang auf die Schwächsten im Straßenverkehr aufmerksam. Besondere Vorsicht ist aber nicht nur in den ersten Schultagen wichtig: „Bald beginnt die dunkle Jahreszeit. Gerade dann braucht es die volle Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden“, so Geschäftsführer Manfred Raubold.
Die Junge Union Donau-Ries stellt sich geschlossen hinter Claudia Marb, die zur Kommunalwahl 2026 für die CSU Donau-Ries als Landrätin kandidieren möchte. In ihrer konstituierenden Sitzung am 6. Juli 2025 in Wemding sprach sich der neu gewählte JU-Kreisvorstand einstimmig für eine Unterstützung ihrer Kandidatur aus.
Der Beschluss der JU erfolgte vor dem Hintergrund der gemeinsamen Empfehlung von CSU-Kreisvorstand und CSU-AL/JB-Kreistagsfraktion, Claudia Marb als Landratskandidatin ins Rennen zu schicken.
Junge Union: Klares Votum für Claudia MarbMarco Pulci, Kreisvorsitzender der Jungen Union Donau-Ries, erklärte dazu: „Claudia Marb steht für einen modernen und handlungsstarken Landkreis. Sie verbindet Bodenständigkeit mit Weitblick. Wir sind überzeugt, dass sie im Donau-Ries wichtige Impulse geben wird und sich dabei engagiert für die Anliegen junger Menschen einsetzt.“
Für die Junge Union sei klar, dass sie gemeinsam mit Claudia Marb einen entschlossenen Wahlkampf führen wolle – offen, zukunftsgerichtet und mit dem Ziel, die Interessen junger Menschen in der Kreispolitik stärker zu verankern.
Junge Union will Verantwortung übernehmenNeben der Landratskandidatur beschäftigte sich der JU-Kreisvorstand auch mit den politischen Schwerpunkten der frisch begonnenen Amtszeit. Ein zentrales Anliegen ist es, junge Menschen im Landkreis für politische Themen zu begeistern, ihre Anliegen ernst zu nehmen und sie aktiv vor Ort in politische Prozesse einzubinden. Geplant sind vielfältige Formate wie Besichtigungen von Unternehmen, politische Exkursionen und gemeinsame Veranstaltungen, die politische Bildung und Gemeinschaft gleichermaßen fördern sollen.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau der digitalen Präsenz. Soziale Medien spielen für junge Menschen eine zentrale Rolle in der politischen Meinungsbildung. Deshalb will die JU ihre bestehenden Kanäle auf Instagram, Facebook und TikTok noch stärker nutzen. In diesem Zuge wurde Romina Burkhard aus Mertingen einstimmig zur neuen Digitalbeauftragten gewählt.
Auch mit Blick auf die Kommunalwahl 2026 sieht sich die Junge Union gut aufgestellt. Ziel ist es, junge Menschen für kommunalpolitisches Engagement zu motivieren und ihnen Wege aufzuzeigen, den Landkreis Donau-Ries mitzugestalten.
„Wir wollen nicht nur zuschauen, sondern Verantwortung übernehmen mit Ideen, Engagement und klarer Haltung“, so Pulci. Die Junge Union Donau-Ries freue sich auf die kommenden Monate und auf einen lebendigen Austausch mit den jungen Menschen im Landkreis.
Die Junge Union Donau-Ries hat bei ihrer Kreismitgliederversammlung am 4. Mai im Tagungshaus Reimlingen turnusgemäß einen neuen Kreisvorstand gewählt. Neuer Kreisvorsitzender ist der 28-jährige Marco Pulci. Er folgt auf Julian Bumberger, der nicht erneut kandidierte. In seiner bisherigen Funktion als Ortsvorsitzender der JU Harburg brachte sich Pulci bereits mit Projekten wie der Anton-Jaumann-Preisverleihung und dem Europatag der Landwirtschaft zur Europawahl 2024 aktiv in die Arbeit der JU ein.
Zum neuen Vorstandsteam gehören Andreas Mayr, Johannes Amerdinger und Markus Reichensberger als stellvertretende Vorsitzende. Franziska Gerstmeier bleibt Schatzmeisterin. Bernhard Haller und Maximilian Rabenstein übernehmen das Amt der Schriftführer. Niklas Schurig wurde zum Digitalbeauftragten gewählt. Als Beisitzer wurden Nicolas Bumba, Jannik Wiedemann, Hannah Fackler, Jakob Lange, Romina Burkhard, Viktoria John, David Jonovic und Max Jaumann gewählt.
Junge Union soll sich noch mehr einbringen
In seiner Antrittsrede betonte Pulci: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Wir wollen die JU Donau-Ries als starke Stimme der Jugend im Landkreis noch sichtbarer machen.“ Mit rund 240 Mitgliedern ist die JU Donau-Ries die größte politische Jugendorganisation im Landkreis. Der neue Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessen junger Menschen in der Region weiter zu stärken und ihnen politisch Gehör zu verschaffen.
Im Anschluss an die Versammlung nahm die JU Donau-Ries am Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Reimlingen teil. Höhepunkt war der politische Abend mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
Märker-Gruppe erhält Anton-Jaumann-Innovationspreis
Die Märker-Gruppe aus Harburg wurde mit dem Anton-Jaumann-Innovationspreis 2024 der Jungen Union Schwaben ausgezeichnet.
Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen eines Festakts in Schwabmünchen statt. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die sich durch besondere Innovationskraft, Nachhaltigkeit und soziales Engagement auszeichnen.
Vorreiter in der Zementbranche
Die Jury hob die Verdienste der Märker-Gruppe hervor: „Mit dem Klimaschutzprojekt 'Ofen 8' setzt Märker Maßstäbe in der energieintensiven Zementbranche. Das Unternehmen zeigt, wie wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.“ Der moderne Zementofen reduziert die CO₂-Emissionen erheblich und trägt zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region bei.
Die Märker-Gruppe, ein Familienunternehmen in vierter Generation, ist seit 1889 fest mit Harburg und Schwaben verbunden. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung für die Region zeichnet sich das Unternehmen durch umfangreiches soziales und kulturelles Engagement aus. Besonders die Förderung junger Talente liegt Märker am Herzen: Mit 42 Auszubildenden im Jahr 2024 legt das Unternehmen großen Wert auf qualifizierte Fachkräfte, von denen viele nach ihrer Ausbildung im Betrieb verbleiben.
Junge Union Harburg als treibende Kraft
Die Nominierung der Märker-Gruppe ging maßgeblich auf die Initiative von Marco Pulci, Ortsvorsitzender der JU Harburg, zurück. Bereits 2021 besuchte die JU das Zementwerk und zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und dem Engagement des Unternehmens. „Mit Märker haben wir einen würdigen Preisträger, der zeigt, wie Wirtschaft und Klimaschutz zusammenwirken können“, so Pulci.
Mit einer Investition von 100 Millionen Euro in den Bau von „Ofen 8“ während der Corona-Pandemie hat Märker viele am Bau beteiligter Unternehmen aus der Region unterstützt, sondern auch eine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Baustoffproduktion übernommen. Die Vision des Unternehmens, bis 2045 klimaneutral zu werden, unterstreicht die langfristige Ausrichtung auf Umwelt- und Klimaschutz. Der Anton-Jaumann-Innovationspreis ist eine Bestätigung für die Märker-Gruppe und ihre wegweisende Arbeit in der Zementindustrie. Mit ihrem Engagement zeigt das Unternehmen, dass sich Tradition und Innovation erfolgreich verbinden lassen.
Foto: Werksleiter Hans-Jürgen Leitner nahm stellvertretend für das Unternehmen den Preis entgegen. Bei der Preisverleihung waren anwesend: Manuel Pulci (JU Harburg), Birgit Rössle (Kreisvorsitzende Mittelstandsunion Donau-Ries),Hans-Jürgen Leitner (Werksleiter Märker-Gruppe), Manuel Knoll, MdL (JU Bezirksvorsitzender), Stephanie Wagner (Projektleiterin Anton-Jaumann-Preis). Bild: Junge Union Schwaben
Europatag der Landwirtschaft: Junge Landwirte brauchen eine Perspektive!
Am Samstag, den 13. April 2024, fand unter dem Motto "Junge Landwirte brauchen eine Perspektive!" der Europatag der Landwirtschaft der Jungen Union Donau-Ries zusammen mit Europakandidatin Anke Drukewitz statt. Der Europatag begann mit einer Führung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Lehr bei Fremdingen. Im Anschluss diskutierten Experten aus der Branche bei einem EuropaTALK zur Landwirtschaft angesichts der aktuellen Herausforderungen in der Agrarpolitik und der Landwirtschaft über die dringende Notwendigkeit, jungen Landwirten eine klare Perspektive zu bieten. Der Einladung gefolgt waren zahlreiche interessierte Teilnehmer, darunter der CSU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange, Kreisbäuerin Nicole Binger sowie der Vorsitzende der Jungbauernschaft Donau-Ries, Maximilian Engel. Ebenso zu Gast war der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der seit 2019 agrarpolitischer Sprecher der CSU im Deutschen Bundestag ist.
Bauern zeigen Unmut über Politik der Ampel-Regierung in Berlin
Angesichts anhaltender Unzufriedenheit mit der Haushaltspolitik der Bundesregierung zu Beginn des Jahres 2024, ausgelöst durch die Ankündigung der Streichung von Agrardiesel-Rückerstattungen und der Kfz-Steuerbefreiung, erlebte das Land eine Aktionswoche mit Bauernprotesten in ganz Deutschland. Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Während Verbraucher qualitativ hochwertige Lebensmittel und eine nachhaltige Landbewirtschaftung fordern, sehen sich Bauern einem zunehmenden Druck ausgesetzt. Zwischen 2010 und 2020 nahm die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe um alarmierende 36.000 auf 263.000 Betriebe ab. Diese Entwicklung wird durch globale Faktoren wie den Ukraine-Krieg, destabilisierte Märkte und den Klimawandel verschärft. Besonders junge Landwirte sind von diesen Herausforderungen betroffen, da es um ihre Zukunft geht. Die Junge Union Donau-Ries machte deshalb mit ihrem Europatag dieses wichtige Thema der Landwirtschaft zu einem zentralen Anliegen für die Europawahl 2024.
Besichtigung eines EU-Schlachtbetriebs bei Fremdingen
Gemeinsam mit Europakandidatin und Landwirtin Anke Drukewitz begrüßte Marco Pulci von der JU Donau-Ries die Gäste und bedankte sich bei Familie Lehr, die für diesen Tag einen umfassenden Einblick in den Hof und insbesondere den Schlachtbetrieb gaben. „Als Junge Union Donau-Ries setzen wir uns dafür ein, dass junge Landwirte eine klare Perspektive haben. Unser Europatag der Landwirtschaft ist ein Appell an die Politik, die dringenden Bedürfnisse und Herausforderungen der Landwirtschaft ernst zu nehmen“, so Pulci. Familie Lehr betreibt einen der wenigen noch bestehenden Sauenbetriebe in der Region, auf dem alle im eigenen Saustall geborenen Ferkel im ausgesiedelten Maststall bis zum Ende der Mast gehalten werden. Ein neuer Aufzucht- und Maststall wurde 2013 im Außenbereich errichtet, wo die Schweine mit eigenem Getreide von eigenen Feldern aus der Region gefüttert werden. Die Hofphilosophie betont ökologische Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung sowie kurze, stressfreie Transportwege für die Tiere, was sich positiv auf die Fleischqualität auswirkt. Dabei zeigte sich, wie wichtig Nachhaltigkeit und artgerechte Tierhaltung für die Zukunft der Landwirtschaft sind.
EuropaTALK zur Landwirtschaft mit Europakandidatin Anke Drukewitz
Im Anschluss fand im Gasthaus Lamm in Marktoffingen der EuropaTALK zur Landwirtschaft mit Moderator Marco Pulci statt, der durch die Diskussion führte. An der Diskussion nahmen Artur Auernhammer, Anke Drukewitz sowie Junglandwirt Maximilian Engel teil. Die Diskussion behandelte Themen wie die Berufsaussichten in der Landwirtschaft, die Forderung nach mehr Bürokratieabbau, Hürden für junge Landwirte und das Engagement in Politik und Ehrenamt. Europakandidatin Anke Drukewitz fasste das Ergebnis des EuropaTALKS wie folgt zusammen: "Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in den Händen der jungen Generation. Um ihnen eine Perspektive zu geben, müssen wir nicht nur über Herausforderungen diskutieren, sondern konkrete Lösungen finden und umsetzen. Die Europawahl 2024 bietet die Chance, die Stimme für eine nachhaltige und zukunftsfähige Agrarpolitik zu erheben. Denn nur gemeinsam können wir den jungen Landwirten die Sicherheit und Wertschätzung bieten, die sie verdienen."
Teilnehmer der Podiumsdiskussion "AUS FÜRS HAUS? Ist der Traum vom Eigenheim ausgeträumt oder nicht?" mit Mitgliedern des JU Kreisverbandes Donau-Ries.
V.l.n.r.: Matthias Forster, Marco Pulci (Bauingenieur, Moderator der Veranstaltung), Dominik Schäff, Dominik Schiele (Leiter Baufinanzierung RVB Ries eG), Christoph Schmidt (Zimmermeister, Staatl. gepr. Techniker Firma Taglieber Holzbau GmbH), Julian Bumberger (JU Kreisvorsitzender), Timo Böllmann (Bürgermeister der Gemeinde Möttingen)
Bild: Franziska Gerstmeier
Kreisverband der Jungen Union Donau-Ries setzt auf ganzheitlichen Ansatz
Der Kreisverband der Jungen Union Donau-Ries hat sich in zwei informativen Veranstaltungen intensiv mit den Themen Bauen und Wohnen im ländlichen Raum auseinandergesetzt. Die Podiumsdiskussion "AUS FÜRS HAUS?" am 13. Mai in Möttingen sowie die Veranstaltung "Kalte Nahwärme – Wärmeversorgung mal anders" am 12. Oktober in Nördlingen boten einen umfassenden Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven.
Podiumsdiskussion zum Wohnungs- und Hausbau in Möttingen
Am 13. Mai versammelte die Junge Union Donau-Ries Experten aus verschiedenen Bereichen in Möttingen zum Thema "AUS FÜRS HAUS? Ist der Traum vom Eigenheim ausgeträumt oder nicht?". Die hochkarätige Podiumsdiskussion lockte zahlreiche Besucher an, darunter viele junge Menschen, die sich mit den aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Wohnungsbaus im ländlichen Raum auseinandersetzen wollten.
Die Diskussion umfasste eine breite Palette an relevanten Themen für Bauwillige und Interessierte. Von der aktuellen Situation auf dem Immobilienmarkt über die Finanzierung von Baustandards bis hin zur Förderung von Bauprojekten – die Experten beleuchteten die vielschichtigen Aspekte und boten konkrete Lösungsansätze.
"Kalte Nahwärme – Wärmeversorgung mal anders" in Nördlingen
Am 12. Oktober stand die innovative Wärmeversorgung im Fokus der Veranstaltung in Nördlingen. Die Junge Union Nördlingen informierte unter dem Motto "Kalte Nahwärme – Wärmeversorgung mal anders" im Pfarrsaal St. Salvator über ein wegweisendes Konzept, das bereits erfolgreich in der Gemeinde Höchstädt umgesetzt wurde.
Die Veranstaltung bot nicht nur einen Impulsvortrag von Stefan Stölzle, Kommunalbetreuer der Lechwerke AG, sondern ermöglichte auch eine intensive Diskussion über die Möglichkeiten und Herausforderungen dieser neuen Form der Wärmeversorgung. Die zahlreichen Teilnehmer zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen, die von Herrn Stölzle ausführlich beantwortet wurden.
Ein ganzheitlicher Ansatz für die Zukunft
Beide Veranstaltungen verdeutlichen das Engagement der Jungen Union Donau-Ries für eine umfassende Betrachtung von Themen rund um Bauen und Wohnen. Die Podiumsdiskussion in Möttingen lieferte einen Beitrag zur Diskussion über Herausforderungen und Perspektiven im ländlichen Wohnungsbau, während die Veranstaltung in Nördlingen den Fokus auf innovative Wärmeversorgung legte.
Mit diesen Veranstaltungen setzt die Junge Union Donau-Ries ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik im Bereich Bauen und Wohnen. Die Diskussion über realistische Planung, Finanzierung, regionale Wertschöpfung und innovative Ansätze wird weiterhin aktiv vorangetrieben, um konkrete Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.
Der Kreisverband der Jungen Union Donau-Ries bedankt sich bei allen Teilnehmern, Gästen, Experten und Unterstützern für ihr Interesse und ihre aktive Teilnahme an den Veranstaltungen. Die Diskussion über diese wichtigen Themen wird weiterhin im Fokus der Jungen Union Donau-Ries stehen.
In seinem Tätigkeitsbericht konnte der bisherige Kreisvorsitzende Julian Bumberger von verschieden Veranstaltungen berichten, darunter Betriebsbesichtigungen, Podiumsdiskussionen und Themenabende. Den Kassenbericht trug die Kreiskassiererin Franziska Gerstmeier in gewohnter Weise mit akribischer Ordentlichkeit vor. Die Kassenprüfung konnte eine tadellose Führung bestätigen und bat anschließend um Entlastung.
Vor den Neuwahlen stand das Grußwort vom CSU-Kreisvorsitzenden Ulrich Lange an. Er stellte die Wichtigkeit der JU heraus und freute sich auf die kommenden Jahre mit einer starken, geschlossenen Jungen Union. Anschließend übernahmen MdL Fackler und Bezirksrat Schiele die Wahlleitung.
Folgende Personen wirken nun im Kreisverband der JU mitZudem wurden noch die sieben Delegierten für die Bezirksversammlung gewählt, sowie ein Delegierter in die Landesversammlung. Neben dem Kreisvorsitzenden wird hier Jannik Wiedemann den Kreisverband für die nächsten zwei Jahre repräsentieren.
Zum Schluss stellte der im Amt bestätigte Kreisvorsitzende die Wichtigkeit der kommenden Land- und Bezirkstagswahl dar. Als JU sei man sich einig, hier mit für die CSU kämpfen zu wollen, um weiterhin in Bayern klare Verhältnisse zu haben. (pm)