07.09.2017

Biergartengespräch mit JU Spitzenkandidat Tobias Zech, MdB

Syrienkonflikt und Flüchtlingskrise

„Heute schlug der „Super-Zech“ in Lalling ein“, witzelte Paul Linsmaier bei seinen Grußworten über den besonderen Gast in Anspielung auf seinen Spitznamen in der CSU Bayern. Als Mitglied des Ausschusses für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist Tobias Zech fast ständig für Deutschland und die Partei in der ganzen Welt unterwegs.

Tobias Zech hat sich auf die Fahne geschrieben sich alle Krisengebiete vor Ort ansehen und dort auch mit den Menschen reden zu wollen bevor er sich eine Meinung bilde. Er erzählte eindrucksvoll von seinen Erfahrungen, die er bei seinen Reisen in den Iran, Irak, Syrien, Libanon und Afghanistan sammelte. Von Gesprächen mit Politikern und Milizanführern in gemütlicher Atmosphäre bis hin zu Kurzbesuchen an der Front gegen den IS stehen für den ehemaligen Soldaten viele Programmpunkte auf seinen Dienstreisen an.

Als erstes hob er den Dreiklang der CSU in punkto Flüchtlingspolitik hervor: Humanität, Fluchtursachen bekämpfen und Zuwanderung begrenzen. Ausführlich ging er dabei ein was für die CSU hinter des fast schon zur Floskel verkommenen Ausspruchs „Fluchtursachen bekämpfen“ stehe. Der Macher Tobias Zech unterstützt z. B. den Kaberettisten Christian Springer bei der Entmilitarisierung ausgedienter Feldküchen um mit diesen den Hunger in den Flüchtlingslagern vor Ort zu bekämpfen, damit einer der Hauptfluchtgründe nicht weiter existent ist. Des Weiteren hat die bayerische Staatsregierung auf seine Anregung hin ein Ausbildungsprogramm für Handwerker vor Ort in die Wege geleitet um den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Das CSU-geführte Bayern sei das einzigste Bundesland Deutschlands, dass sich hier mit 500.000€ an einem Hilfsprojekt beteilige, so der Jungpolitiker. Zum Schluss durfte er noch sinngemäß Christian Springer zitieren, dass alle Parteien nur davon reden Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, die CSU traurigerweise die Einzige ist von der er Unterstützung für seine Projekte in Syrien und im Libanon bekommt.

Der hiesige JU-Kreisvorsitzende überreichte zum Abschluss der Veranstaltung noch Getreide aus dem Gäuboden, ein Sixpack Bier und ein Superman-T-Shirt auf dem anstatt einem Z ein S aufgedruckt war. (Alexander Koller, Fotos Maria Maier)



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