08.07.2017

„Mehr Bayern in Berlin für die Region“

JU Bundeswahlkreis startet in den Wahlkampf

von Julien Pursch

Der Bundeswahlkreis Deggendorf umfasst die Landkreise Deggendorf, Freyung-Grafenau und vier Gemeinden aus Passau. Dieser Bundeswahlkreis traf sich am 8. Juli in Osterhofen um in den Bundestagswahlkampf zu starten. Gestartet hat die Junge Union (JU) mit einer gemeinsamen Kreisausschusssitzung in der der Niederbayernplan 2020 des CSU Bezirksverbandes vorgestellt wurde, danach folgte eine Betriebsbesichtigung der Landkreisbrauerei Arcobräu Moos. Zum krönenden Abschluss, wurde von der JU ein Bayerischer Abend mit „Drunter und Drüber“ organisiert. Der JU Kreisvorsitzende aus Deggendorf, Tobias Beer betonte, dass trotz dieses wundervollen Auftakts „uns noch viel Arbeit bevor steht“.

Staatssekretär und CSU Kreisvorsitzender Bernd Sibler kam auch zum Auftakt vorbei. Er dankte allen die gekommen waren, denn dieses „greißlige Tagungswetter“ sei ein Zeichen, dass sich die JU engagiert und dies immer wenn sie kann. Sibler als Hauptverantwortlicher für den Niederbayernplan 2020 stellte das Programm vor. Er lobte die Arbeit der Bayerischen Staatsregierung und merkte an, dass Niederbayern von einer Entwicklungsregion zur Aufsteigerregion und nun zur Premiumregion geworden sei. Niederbayern ist ein wichtiger Motor Bayerns, so Sibler. Der auf dem Bezirksparteitag der CSU verabschiedeten „Niederbayernplan 2020 – Zukunft Dahoam“ ist vor allem der Arbeit von der JU Niederbayern zugrunde zu führen. Sie legte mit Ihrem Positionspapier „Niederbayern 2030 – vernetzt“ den Grundstein für dieses Papier.

Bundestagskandidat Thomas Erndl bedankte sich bei der Jungen Union. Ihre Arbeit trägt maßgeblich zur Zukunftsentwicklung bei. Erndl betonte, dass der Bundewahlkreis (BWK) mit 55 Gemeinden ein sehr großes Gebiet sei. Der BWK ist einfach ländlich geprägt. Deswegen will sich Erndl in Berlin für die „Stärkung des ländlichen Raumes“ einsetzten. Dies sei ihm ein „Herzensanliegen“ als Künzinger. Erndl zitierte den Ministerpräsidenten mit den Worten, dass man „in den nächsten vier Jahren drei Milliarden Euro in den Netzausbau einsetzen möchte“ und damit die Regionen unterstützen möchte. In Berlin möchte er die „richtigen CSU Positionen für die Region“ durchbringen. „Friede, Freiheit und Sicherheit“ müssten aber dafür vorhanden sein. Mit Joachim Hermann haben „wir den geeignetsten Kandidaten an der Spitze der CSU.“ So bekannte sich der Kandidat auch zu Angela Merkel. Sie sei ein „Stabilitätsanker“ in Deutschland, Europa und der Welt.

Tobias Beer betonte als JU Kreisvorsitzender, dass „wir einen Straßenwahlkampf führen werden.“ Hierbei sollen viele freiwillige Helfer von Haus zu Haus ziehen und die Bürgerinnen und Bürger auf die Wahl hinweisen. Falls sie den Kandidaten oder dem Ministerpräsidenten selbst etwas mitzuteilen hätten, könnten sie diese Anregung oder Frage aufnehmen lassen, und die angefragte Person melde sich dann bei Ihnen. „Es geht vor allem aber um die Zweitstimme und um die Bewerbung unseres Kandidaten Thomas Erndl“ so der Wahlkampfmanager für Freyung-Grafenau Chrisoph Weishäupl. Beer fügte noch an, dass wir die Bürgerinnen und Bürger an die Urne bekommen wollen. „Wir brauchen eine starke Stimme in Berlin“ so Beer.

Der größte Termin der folgen wird, so Beer wird mit der CSU Landesgruppenchefin sein. Am Sonntag, 3. September wird in Schöllnach im Gasthof Schwarzkopf eine Podiumsdiskussion mit Gerda Hasselfeld und dem Bundestagskandidaten Thomas Erndl stattfinden. Man will hier nochmal eine „große Veranstaltung für die Bürger auf die Beine stellen“ so Beer.



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