08.03.2026

Junge Union zieht erstmals in den Kreistag ein – starkes Ergebnis aus dem Stand


Die Junge Union hat bei der Kreistagswahl ein deutliches Signal gesetzt: Mit einem starken Ergebnis gelingt der politischen Jugendorganisation auf Anhieb der Einzug in den Kreistag.

„Wir als Junge Union sind sehr zufrieden mit unserem starken Wahlergebnis aus dem Stand“, erklärt die JU-Kreisvorsitzende Hannah Lotze. „Unser Ziel, als neue Liste mit mindestens zwei Vertretern in den Kreistag einzuziehen, haben wir klar erreicht.“

Das Ergebnis wird innerhalb der Jungen Union als deutliche Bestätigung für den eingeschlagenen Weg gesehen. Mit einer großen Zahl engagierter junger Kandidatinnen und Kandidaten aus dem ganzen Berchtesgadener Land sei es gelungen, frische Perspektiven in den Wahlkampf einzubringen und Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern anzusprechen.

„Wir konnten im ganzen Landkreis Wähler aller Parteien erreichen und haben mit dem großen Angebot junger Kandidatinnen und Kandidaten offenbar einen Nerv getroffen“, betont der 26-jährige Spitzenkandidat Alexander Wimmer aus Bischofswiesen, der als Stimmenkönig der Jungen Union den Sprung in den Kreistag geschafft hat. Des weiteren zieht die 21-jährige Viktoria Kaniber aus Bayerisch Gmain für die JU in den Kreistag. Besonders bemerkenswert sei dabei, dass die JU unter den „kleinen“, nicht im Landtag vertretenen Parteien das stärkste Ergebnis erzielen konnte.

Für die kommenden Jahre sieht die Junge Union ihre Rolle vor allem darin, die Interessen der jungen Generation stärker in die kommunalpolitischen Entscheidungen einzubringen. Gerade auf Kreisebene würden viele Themen entschieden, die unmittelbare Auswirkungen auf das Leben junger Menschen hätten.

„Wir freuen uns nun darauf, uns im Kreistag mit Nachdruck für die Themen unserer Generation einzusetzen“, sagt Viktoria Kaniber.

Inhaltlich will die Junge Union dabei vor allem drei zentrale Schwerpunkte setzen. Ein wichtiges Anliegen ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, damit junge Menschen auch künftig im Landkreis bleiben und hier ihre Zukunft aufbauen können. Ebenso soll die Mobilität im ländlichen Raum gestärkt werden – sowohl durch eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs als auch durch den Erhalt individueller Mobilität, die insbesondere außerhalb der Städte für viele Menschen unverzichtbar ist.

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Unterstützung des Ehrenamts. Vereine, Feuerwehren und soziale Initiativen seien tragende Säulen des gesellschaftlichen Lebens im Landkreis. Die Junge Union setzt sich daher für bessere Rahmenbedingungen, mehr Anerkennung und gezielte Förderung ehrenamtlichen Engagements ein. Konkret schlägt sie vor, besonders vereinsfreundliche Unternehmen auszuzeichnen und ein landkreisweites Verleihsystem für Veranstaltungen zu etablieren.

Mit dem Einzug in den Kreistag wolle die Junge Union konstruktiv mit allen Fraktionen zusammenarbeiten und gleichzeitig neue Impulse setzen. Ziel sei es, langfristige Perspektiven für den Landkreis zu entwickeln und ihn besonders für junge Menschen attraktiv zu halten.

„Wir verstehen unser Ergebnis auch als Auftrag“, erklärt Wimmer. „Jetzt geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass junge Politik frische Ideen, Pragmatismus und Gestaltungswillen miteinander verbinden kann.“

Mit ihrem erfolgreichen Einzug setzt die Junge Union ein Zeichen für mehr politische Beteiligung der jungen Generation auf kommunaler Ebene – und für eine Politik, die Zukunftsthemen stärker in den Mittelpunkt stellt.