09.09.2025

Junge Union und Senioren-Union: Generationen im Dialog für eine starke Zukunft

Die Junge Union (JU) und die Senioren-Union (SEN) der CSU haben sich zu einem generationsübergreifenden Austausch in Ehingen getroffen. Dabei wurde deutlich: Nur im Miteinander von Jung und Alt können die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gemeistert werden.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Valentin Huber, erinnerte in seiner Ansprache an ein prägendes Erlebnis aus der Corona-Zeit: Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates in Dinkelsbühl hatte er damals bedürftige Menschen mit Essen versorgt. „Das war für mich ein ganz besonderer Moment. In einer Zeit, in der viele verunsichert waren, konnten wir zeigen, was Zusammenhalt bedeutet. Gerade der Einsatz für Seniorinnen und Senioren ist mir seitdem ein Herzensanliegen“, so Huber.

Im Zentrum des Treffens standen gesellschaftliche Schlüsselthemen: Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, bezahlbarer Wohnraum, Digitalisierung – und vor allem die Frage, wie die Pflege zukunftssicher gestaltet werden kann. Huber erklärte dazu: „Die Pflege ist eine der größten sozialen Fragen unserer Zeit. Wir müssen sicherstellen, dass Pflegekräfte entlastet werden und Angehörige die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Hier ist es entscheidend, dass wir von den Erfahrungen der älteren Generation lernen, aber auch die Erwartungen der jungen Generation einbringen.“

Die Senioren-Union brachte ihre Perspektive ein und machte deutlich, wie wichtig ein verlässliches Pflegesystem für die älteren Menschen ist. Der Vorsitzende der Senioren-Union, Alfred Seiferlein, sagte: „Wir wollen im Alter sicher und würdevoll leben können. Dafür brauchen wir eine Pflege, die bezahlbar, verlässlich und menschlich bleibt. Dass sich die Junge Union diesem Thema annimmt, zeigt, dass die CSU Generationen verbindet.“

Beide Organisationen waren sich einig: Nur im gemeinsamen Dialog lassen sich die Herausforderungen bewältigen – ob es um Pflege, die Stärkung des ländlichen Raumes oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt geht. JU und SEN wollen ihre Zusammenarbeit deshalb weiter vertiefen und regelmäßig den Austausch suchen.



Das Foto zeigt JU Kreisvorsitzenden Valentin Huber mit Prof. Dr. Alfred Seiferlein von der Senioren Union.