26.06.2018

Baukindergeld: Pläne von Scholz "Schlag ins Gesicht für den ländlichen Raum"

"Die Pläne des SPD Finanzministers Scholz sind ein Schlag ins Gesicht für den ländlichen Raum", so JU Bezirksvorsitzender Christian Doleschal. Scholz schlägt vor, das Baukindergeld nur für eine Wohnfläche von maximal 120 Quadratmetern für eine vierköpfige Familie zu zahlen.

"Etliche Vorhaben in unserer Region würden dann aus der Förderung fallen", so auch der Tirschenreuther JU Kreisvorsitzende Grundler. „Die Förderung würde dann an den Interessen des ländlichen Raums völlig vorbeilaufen, während kleiner Wohnungen in der Münchner Innenstadt gefördert werden“, unterstrich Doleschal.

Außerdem lassen die Vorschläge von Minister Scholz ein Bürokratiemonster befürchten. „Was passiert, wenn ein Haus mit 118 qm Größe und 5 qm Balkon geplant ist?“, so die beiden, deren Meinung klar ist: die Begrenzung des SPD geführten Finanzministerium ist reine Schikane. Die Einkommensgrenze von 75.000 Euro ist Begrenzung genug. Beim CSU Bezirksparteitag hat der JU Bezirksverband auf Initiative des designierten JU Bundesvorstandsmitglied Christoph Hörl einen entsprechenden Antrag eingebracht.