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30.12.2016

JU: „Stadt ist zu langsam“

Junge Union thematisiert zum wiederholten Male die nicht zufriedenstellende Grundstücks- und Wohnungssituation in der Stadt Neumarkt

Im Rahmen der alljährlichen Herbst-/ Wintertour der Jungen Union besichtigte die Stadt-JU das Betriebsgelände der Firma J. Pröpster GmbH. Zuerst gab Johann Pröpster Senior interessante Einblicke in die Unternehmensgeschichte und berichtete von der engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik mit damaligen Stadtoberhäuptern, die er heutzutage vermisse. Johann Pröpster Junior stellte anschließend die aktuellen Geschäftsfelder und die Unternehmensstruktur dar.

Zum anschließenden Gespräch in den Präsentationsräumlichkeiten der Firma Pröpster hatte die JU zudem den freien Bürgermeister der Gemeinde Sengenthal, Werner Brandenburger, zu Gast. „Wir haben mit Werner Brandenburger einen der Bürgermeister aus dem Landkreis bei uns, der versteht, wie wichtig es ist, sowohl Wohn- als auch Gewerbebau voranzutreiben“, so der JU-Ortsvorsitzende Marco Gmelch. Bereits im Frühjahr diesen Jahres sorgte vor allem die Grundstücksnot in Neumarkt zu regen Diskussionen bei der Jungen Union. „Die Situation für junge Familien ist skandalös“, hieß es damals.

Vor allem die Zeit, die in Neumarkt verstreicht, ehe ein Baugenehmigungsantrag bearbeitet und beantwortet wird, stellte erneut das Epizentrum des JU-Ärgers dar. Es wurde aus erster Hand deutlich, dass in anderen Gemeinden vorläufige Genehmigungen für Gewerbe- und Wohnbau bereits nach wenigen Wochen und in Ausnahmefällen manchmal wenigen Tagen ausgesprochen wurden und werden. In Neumarkt kann dies bisweilen gut und gerne über 12 - in Worten: z w ö l f - Monate dauern. „Wenn die Stadt bauwilligen Unternehmern und Familien schon selbst keine Grundstücke anbieten kann, müssen doch wenigstens die Baugenehmigungsanträge derjenigen bearbeitet werden, die bereits ein Grundstück haben“, meinte der stellvertretende JU-Vorsitzende Martin Willjung.

Stadtrat Gmelch konstatierte: „Die Stadtentwicklung wird somit auf dem Rücken der nächsten Generationen nachhaltig gefährdet. Wir als JU werden zusammen mit der CSU-Fraktion besprechen, wie wir diesen Zustand durch einen Stadtratsbeschluss endlich verbessern können!“



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