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12.06.2016

PRESSEMITTEILUNG

Warum wir in einem wachsenden Ort wie Höhenkirchen innovative Verkehrslösungen brauchen

Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist ein wachsender Ort. Das liegt zum einen an der attraktiven Lage mit ausgezeichneten Verkehrsanschlüssen, namentlich der A99 und den beiden S-Bahnhöfen Wächterhof und Höhenkirchen-Siegertsbrunn und zum anderen am kontinuierlichen Ausweisen von Bauland. Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist jedoch nicht nur eine stark wachsende Gemeinde sondern auch eine arme, zumindest was den Haushalt angeht. Es gibt keine nennenswerte Industrie, mit deren Gewerbesteuereinnahmen eine neuer Durchstich oder einen Kreisel finanziert werden könnte. Leider wurde es in den letzten Jahren versäumt, ein Gewerbegebiet auszuweisen, das große Firmen anlocken könnte.

Aufgrund der, vorsichtig ausgedrückt, schwierigen Haushaltslage, die sich auch in dem Streit um das alte Ruf-Haus zeigt, sollten Investitionen wie beispielsweise ein Kreisel mit Durchstich zwischen Wächterhof und Hirschwinkelstraße, bei denen die Wirkung auf den Verkehr unklar und äußerst zweifelhaft ist, zuallererst genauestens evaluiert werden. Ohne das Wissen, wo der Verkehr, der unseren Ort verstopft, überhaupt hinfließt, wäre ein solches Projekt unverantwortlich und müsste von der nachfolgenden Generation teuer bezahlt werden. Die Aussage, dass der Durchstich den Verkehr in der Bahnhofstraße entlastet, ist zudem fragwürdig und erfordert weiteren Erklärungsbedarf.

Der Landkreis München wird in den nächsten Jahren weiterhin wachsen und mit Sicherheit nicht seine Attraktivität verlieren. Deswegen brauchen wir nachhaltige und innovative Lösungen nicht nur im Verkehrsbereich. Diese Lösungen kosten selbstverständlich Geld. Die Junge Union setzt sich für ein nachhaltiges Gesamtverkehrskonzept dafür ein, dass Höhenkirchen-Siegertsbrunn nicht nur für Bewohner attraktiv ist, sondern auch für Unternehmen!

Ein Gesamtverkehrskonzept statt nicht praktikable Inselllösungen! Bürgernah und nachhaltig!

Stephan Pauli,
Stellv. Ortsvorsitzender



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