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10.07.2018

Junge Union ruft neuen Ortsverband ins Leben

Pilsach – Kreisverband der Jungen Union Neumarkt wird um Ortsverband Pilsach ergänzt. Mandatsträger gratulieren und loben politisches Engagement der jungen Generation.

Der JU-Kreisvorsitzende Martin Willjung freute sich sehr, neben dem Bundestagsabgeordneten Alois Karl, dem Deininger Bürgermeister Alois Scherer sowie dem örtlichen CSU-Vorsitzenden Werner Mikulasch, vor allen Dingen über zehn junge, politisch interessierte Pilsacherinnen und Pilsacher im Gasthof „Am Schloss“begrüßen zu dürfen. Als Gründungsmitglieder der Jungen Union Pilsach wollen sie ab sofort einen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der lokalpolitischen Beteiligung stellen. „Die Junge Union ist somit nun auch in Pilsach die einzige politische Jugendorganisation, die sich für junge Interessen und moderne Politik auf Gemeindeebene einsetzt“, so Willjung.

Für den Posten des 1. Vorsitzenden stellte sich Matthias Mertl aus Danlohe zur Verfügung. Der 30-jährige Bundespolizist wurde einstimmig von den anwesenden Gründungsmitglieder gewählt und versprach, die Interessen der jungen Generation zu vertreten, weiterzuentwickeln und mit denen der erfahrenen Lokalpolitiker zusammenzuführen. „In vielen Neumarkter Gemeinden wirken junge Leute an der Entwicklung der eigenen Gemeinde positiv mit. Diese Energie wollen wir nun auch in Pilsach in der Jungen Union bündeln.“ Unterstützung erhält Mertl in den nächsten beiden Jahren von Andreas Nutz und Marie Simson, die ihm als Stellvertreter zur Seite stehen. Schatzmeister Timo Kilian, Schriftführer Christoph Sendlbeck sowie die Beisitzer Johannes Atzmannsdorfer, Sebastian Bayer, Markus Nutz, David Sheldon und Christine Simson komplettieren die neu gewählte Vorstandschaft.

Bundestagsabgeordneter Alois Karl gratulierte Mertl und seinem Team zur Wahl. Er versprach, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und lud die Mitglieder des neu gegründeten Ortsverbandes sogleich für den kommenden Dezember nach Berlin ein, wo derzeit auf interfraktioneller Ebene über existentielle Fragen diskutiert wird. Die Zuspitzung des Konflikts zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU mache ihm Sorgen, jedoch sei er guter Dinge, dass die starke Verbindung die aktuelle Krise überdauere. Die Pilsacher JUler bat er um tüchtige Mitarbeit. „Entweder man handelt selbst oder man wird behandelt. Werdet zu Akteuren, denn über diese wird nicht einfach verfügt“, so Karl. Jeder werde vor Ort gebraucht, nicht zuletzt im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen im Jahr 2020, für die man gute und ausgewogene personelle Angebote schaffen wolle.

Der Deininger Bürgermeister Alois Scherer bezeichnete die Junge Union als „Speerspitze der CSU“im Landkreis. „Seid unbequem und stellt auch verrückte Forderungen!“, ermunterte er die neuen Jungpolitiker. Werner Mikulasch, Vorsitzender der CSU Pilsach, versprach Starthilfe jeglicher Art für den politischen Nachwuchs und lobte dessen Engagement: „Es scheint in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach zu sein, für etwas einzustehen. Jedoch braucht es mehr als diejenigen, die nichts tun, außer sich zu beschweren. Es braucht auch diejenigen, die sich aktiv einbringen.“



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