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10.10.2016

Für Notfälle gut gerüstet

JU und ASP besichtigen Berufsfeuerwehr in Maxglan

Beim Katastrophenschutz oder der Bewältigung von Notfällen ist zuweilen grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen dies- und jenseits der Saalach und Salzach notwendig. Der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik Berchtesgadener Land (ASP) und der Der Kreisverband der Jungen Union (JU) besuchten deshalb die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Salzburg in Maxglan.
In der Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr mit den freiwilligen Wehren im bayerischen Grenzraum werden die Salzburger in erster Linie aus Freilassing angefordert, erklärte Dienstgruppenleiter Jürgen Mayerhofer. Mit ihm hatten die vielen angereisten ASP- und JU-Mitglieder einen kompetenten Ansprechpartner. Mayerhofer führte sie mit Sachkenntnis und Begeisterung durch die Hauptfeuerwache und beantwortete Fragen der Besucher verständlich.
In der Salzburger Berufsfeuerwehr gewährleisten vier Schichten mit jeweils 31 Mann den Feuerwehrdienst rund um die Uhr. Sie sind in der Maxglaner Hauptfeuerwache und in einer weiteren Feuerwache in der Stadt stets zum Ausrücken bereit. Ergänzt wird ihre Einsatzbereitschaft noch von vier Standorten der Freiwilligen Feuerwehr im Salzburger Stadtgebiet.
Auf ihrem Rundgang durch das Areal der Hauptfeuerwach kamen die Besucher aus dem Berchtesgadener Land auch in die Leitstelle, die für die Entgegennahme sämtlicher Notrufe zuständig ist. Auch die Signale von rund fünfhundert Brandmeldeanlagen in Salzburg und Umgebung laufen hier auf.
Nach Eingang eines Notrufs können Mitarbeitet innerhalb weniger Augenblicke Informationen über den Einsatzort, seine nähere Umgebung und die für den Einsatz relevante Einzelheiten auf den Bildschirm holen und ausdrucken. Die Feuerwehr-Notrufzentrale hat auch direkte Verbindungsleitungen zu Polizei und Rotem Kreuz.
Mehrere hundert Anrufe nehmen die Bediensteten hier an einem Tag entgegen, die aber nicht alle echt Notrufe sind. Bürger meldeten sich hier auch, wenn sie anderweitig Hilfe oder einen Rat brauchen, erklärte Mayerhofer. Aber rund 4000 Alarmierungen im Jahr gibt es doch zu bewältigen.
Für manche Besucher neu war die Tatsache, dass es in der Hauptfeuerwache Salzburg auch einen eigenen Fitnessraum gibt. Mit regelmäßigem Training bleiben die Feuerwehrleute auch fit für fordernde Einsätze. Die Mitglieder der Berufsfeuerwehr haben zudem alle einen handwerklich-technischen Ausbildungsberuf erlernt und eine Zusatzausbildung für den Feuerwehrdienst erhalten, erläuterte Mayerhofer.
Weil sie neben Löscheinsätzen auch häufig technische Hilfeleistungen zu bewältigen hat, verfügt die Hauptfeuerwache über einen vielfältigen Fuhrpark, der den Besuchern beim Rundgang erläutert wurde. Der reicht von den Tanklöschfahrzeugen verschiedener Größen und den Drehleitern bis hin zu geländegängigen Unimog-Fahrzeugen, Atemschutz-Wagen und Notstromaggregat-Fahrzeugen. Auch einen eigenen entsprechend ausgestatteten Anhänger für Einsätze in Tunneln besichtigten die Besucher aus dem Berchtesgadener Land.



Jürgen Mayerhofer erklärt den Besuchern aus dem Landkreis die Arbeit der Berufsfeuerwehr Salzburg.