Extremismus ist scheiße!

am Donnerstag, 05 Juli 2012. veröffentlicht in Innenpolitik

Wir verurteilen Extremismus jedweder Art, egal ob islamistisch, links- oder rechtsextremistisch.

Extremismus ist scheiße!
Extremismus ist scheiße!

Extremistische Gewalt ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Im Vergleich zum Vorjahr weist die Kriminalitätsstatistik des Bundesinnenministeriums für 2011 einen Anstieg politisch motivierter Kriminalität von 11 Prozent aus. Die darin inbegriffenen Gewalttaten stiegen sogar um beinahe 18 Prozent an – auf über 3000 Delikte. Hier besteht akuter Handlungsbedarf! Wir verurteilen Extremismus jedweder Art, egal ob islamistisch, links- oder rechtsextremistisch.

Bei der Bekämpfung des Extremismus darf nicht die Regel gelten, das ein Feind bei der Bekämpfung eines gemeinsamen Feindes zum Verbündeten wird. Die Demokratie darf sich zur Bekämpfung von Rechtextremen, welche unbedingt geboten ist, nicht der Unterstützung von Linksextremisten bedienen! Dies gilt im Umkehrschluss natürlich genauso für die Bekämpfung von Linksextremisten.

Damit der Kampf gegen Extremisten erfolgreich ist, müssen sich die vielfältigen Bündnisse gegen Extremismus stärker vernetzen. Die stärkste Waffe gegen Extremismus bleibt aber Bildung und Aufklärung. Hier wird die JU Bayern auch weiterhin einen großen Beitrag leisten, denn als größte politische Jugendorganisation in Bayern, die zudem flächendeckend organisiert ist, hat sie die besten Voraussetzungen Aufklärungsarbeit zu vollrichten.

Selbstverständlich sind auch die Schulen verstärkt gefordert. Extremismus – alle Formen von Extremismus -  müssen in den Schulen Thema sein, damit Jugendliche bereits frühzeitig für dieses Thema sensibilisiert werden. Dabei darf auch die Medienkompetenz nicht unter den Tisch fallen. Wir dürfen nicht riskieren, dass Jugendliche sich von professionell angefertigten und nur scheinbar harmlosen Youtube-Spots verführen lassen.

Im Kampf gegen Extremismus wird es auch nötig sein, dass extremistische Parteien und Vereine verboten werden. Zudem müssen gezielt Präventions- und Aussteigerprogramme entwickelt und gefördert werden. Doch das beste Mittel einer wehrhaften Demokratie im Kampf gegen Extremisten bleibt die lebendige Bürgergesellschaft, in der Zivilcourage und dem Willen zum Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung hohe Stellenwerte beigemessen werden.

Kommentare (0)

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast.