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Betreuungsgeld
„Mütter sind keine Legehennen!“
Zur aktuellen Diskussion um das Betreuungsgeld erklärt die Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Katrin Albsteiger: „Die Junge Union Bayern steht uneingeschränkt hinter dem von der Regierungskoalition vereinbarten Betreuungsgeld." Die Koalitionäre, die sich jetzt gegen das Projekt wenden, müssten sich fragen lassen, warum sie für den Koalitionsvertrag im Jahr 2009 die Hand gehoben haben, wenn sie sich nun einem zentralen Projekt dieses Vertrags verweigern wollen, sagt Katrin Albsteiger weiter.
Das Betreuungsgeld sei ein zentrales Anliegen bürgerlicher Politik, weil es die Wahlfreiheit betone. "Wir treibe den Ausbau staatlicher Betreuungseinrichtungen weiter voran, um den Eltern eine schnelle Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu erleichtern. Gleichermaßen sind für uns Eltern, die die Kinderbetreuung zum Beispiel durch die Großeltern oder eine Tagesmutter selbst organisieren oder sich entscheiden, einen gewissen Zeitraum bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben, keine Eltern zweiter Klasse. Im Gegenteil: Ihre Erziehungsleistung muss ebenso unterstützt werden, wofür das Betreuungsgeld – und zwar diskriminierungsfrei als Geld und nicht als Gutschein – eingeführt werden soll", fordert die Vorsitzende der Jungen Union Bayern. Die Junge Union Bayern wende sich gegen eine linksideologische, einseitige Überhöhung der staatlichen Betreuung als allein wünschenswerten Weg. Genauso wende sie sich dagegen, dass die Wirtschaft das Kinderkriegen allein unter der Perspektive der möglichst schnellen Wiedereingliederung in den Produktionsprozess sehe. "Mütter sind keine Legehennen“, stellt Katrin Albsteiger klar.
- Tag(s): 150 Euro, Betreuungsgeld, Familienpolitik, Herdprämie, Junge Union, Katrin Albsteiger, Kinderbetreuung, Kinderkrippe, Kita, Legehennen, Wahlfreiheit


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