Freier Eintritt für Bayerische Museen für Schüler, Studenten und Auszubildende!

Geschrieben von Dr. Hans Reichhart MdL am Donnerstag, 14 August 2014. veröffentlicht in Bildungspolitik

Freier Eintritt für Bayerische Museen für Schüler, Studenten und Auszubildende!
„Durch einen Landtagsbeschluss kann seit 2009 bereits jeder Interessierte unter 18 Jahren alle staatlichen Museen in Bayern eintrittsfrei besuchen. Die finanziellen Möglichkeiten von Schülern, Studenten und Auszubildenden ändern sich aber nicht durch das Erreichen des 18. Lebensjahrs, sondern durch den Abschluss der jeweiligen Ausbildung. Allen jungen Menschen soll es möglich sein, die staatlichen kulturellen Angebote wahrzunehmen und das kulturelle Erbe Bayerns zu entdecken. Die Möglichkeit nach Erreichen der Volljährigkeit einzuschränken, ist meiner Meinung nach willkürlich und führt am Ziel vorbei.“

Junge Union begrüßt Verhinderung von Fracking in Bayern

Geschrieben von Dr. Hans Reichhart MdL am Dienstag, 12 August 2014. veröffentlicht in Offensive.Generationen.Gerechtigkeit.

cc: Flickr/Jared Rodriguez/Truthout
„Der Vorstoß des Umweltministers Marcel Huber, Fracking in Bayern mit Hilfe des Wasserrechts zu verhindern, ist begrüßenswert. Die Anwendung von Fracking birgt erhebliche Umweltrisiken, wie zum Beispiel die Verschmutzung von Trinkwasser. Dies beeinträchtigt die lokale Wirtschaft und gefährdet die Bevölkerung. Der Grundsatz der Generationengerechtigkeit muss auch im Bereich Energiegewinnung gelten. Die Junge Union Bayern hat sich deshalb auf der diesjährigen Landesversammlung für ein Verbot der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten durch Fracking ausgesprochen. Dem Vorstoß Marcel Hubers muss nun eine ausreichende Regelung auf Bundesebene folgen.“

Mindestlohn: Das Schlimmste verhindert!

Geschrieben von Dr. Hans Reichhart MdL am Donnerstag, 03 Juli 2014.

Mindestlohn: Das Schlimmste verhindert!

Heute hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns verabschiedet. Meiner Meinung nach ignoriert die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns die Besonderheiten einzelner Branchen und Beschäftigungsverhältnisse, weshalb das eigentliche Ziel – die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse – oft verfehlt wird.

Deshalb danke ich unseren Abgeordneten im Deutschen Bundestag, dass sie es geschafft haben, eine Kompromisslösung zu erreichen, die wenigstens die schwersten Fehler beim Mindestlohn verhindert.

Besonders die Orientierungsmöglichkeit durch Praktika ist für junge Menschen sehr wichtig. Ein Mindestlohn würde diese Chance gefährden. Jetzt werden neben Pflichtpraktika auch bis zu dreimonatige freiwillige Praktika, eine duale Ausbildung, Volontariate und Berufsakademien vom Mindestlohn ausgenommen. Daneben sollen Praktikanten durch einen schriftlichen Praktikantenvertrag künftig besser geschützt werden. Deshalb freut mich diese Einigung als Vorsitzender der Jungen Union Bayern besonders.

Trotz der erzielten Kompromisslösungen steht die Junge Union Bayern der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns jedoch weiterhin skeptisch gegenüber.