Am 17. Juni 1953 erhoben sich zunächst in den Ostsektoren Berlins und schließlich in der ganzen „DDR“ Bürger gegen das sozialistische Unrechtsregime der SED. Sie kämpften für bessere Arbeitsbedingungen, freie Wahlen und ein Ende der SED-Diktatur. Sie forderten ihre Freiheitsrechte ein. Der Aufstand dieser mutigen Frauen und Männer wurde durch die Stasi und die Sowjet-Armee blutig niedergeschlagen. Mindestens 55 Menschen ließen ihr Leben im Kampf für ihre Freiheit.
60 Jahre ist dieser Volksaufstand nun her. Wir müssen alles dafür tun, dass dieser Tag in der Geschichte unseres Landes nicht in Vergessenheit gerät, sondern als Mahnung der Geschichte bestehen bleibt. Denn wir, die wir in Freiheit leben und für die freie Wahlen und Selbstbestimmung selbstverständlich sind, müssen dafür kämpfen, dass diese Privilegien auch künftigen Generationen und unterdrückten Menschen andernorts zu teil werden. Unser Bundespräsident Joachim Gauck kleidete diesen Gedanken in die schönen Worte: "Mögen diese Verteidiger von Freiheits- und Menschenrechten auch zeitweilig unterliegen - wie einst wir -, so sind wir ihnen, mit denen wir unsere Werte teilen, diesen Beistand schuldig."
Auch in der Bundesrepublik gibt es auch heute immer wieder Bestrebungen unsere freiheitliche Grundordnung auszuhöhlen. Die SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ hat bis heute ihre dunkle Geschichte nicht aufgearbeitet und arbeitet weiter daran einen „demokratischen“ Sozialismus in Deutschland zu etablieren. Es ist an uns, Bemühungen dieser Art, ob von links oder rechts zu unterbinden, damit der mutige Einsatz der Freiheitskämpfer des 17. Juni 1953 nicht umsonst war.