03.12.2017

JU Bayern entsendet Nordoberpfälzer in den Bundesvorstand

Der 29-jährige Pullenreuther Christoph Hörl ist auf der Landesversammlung der JU Bayern einstimmig zum Kandidaten für die Mitgliedschaft im Bundesvorstand der Jungen Union Deutschlands gewählt worden.

Er war bis zum Sommer dieses Jahres acht Jahre lang Geschäftsführer der JU Oberpfalz, ist einer der Autoren des aktuellen und ersten Grundsatzprogramms der JU Bayern und war sechs Jahre lang Ersatzdeutschlandrat. Christoph Hörl kann schon auf eine lange Zeit beachtlicher politischer Arbeit zurückschauen. Auf der Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Erlangen vom 3. bis 5. November wurde er nun einstimmig zu einem der vier bayerischen Kandidaten für den Bundesvorstand der JU nominiert. Die Wahl findet dann im kommenden Jahr beim Deutschlandtag in Kiel statt.

Der 29-jährige Pullenreuther hat Betriebswirtschaft in Passau und Bayreuth studiert, arbeitet bei einer international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Prokurist und hat jüngst das Wirtschaftsprüferexamen bestanden. Darum möchte er sich auch vor allem im Bereich der Wirtschaftspolitik einbringen. „Ein besonderes Anliegen ist mir eine kluge Finanz- und Wirtschaftspolitik, die auf die unterschiedlichen Herausforderungen in der Stadt und auf dem Land abgestimmt ist. Das Ziel müssen attraktive Lebensverhältnisse in Stadt und Land sein“, so Hörl. Er freue sich sehr über das Vertrauen der bayerischen JU. Immerhin sei der Bundesvorstand ein Gremium, das der – mit 110.000 Mitgliedern – größten politischen Jugendorganisation in Deutschland vorstehe.

Christian Doleschal, Bezirksvorsitzender der JU Oberpfalz, vertritt davon allein 5.000 Mitglieder. Dies macht die Oberpfalz zum zweitgrößten Bezirksverband Bayerns, der auch den bundesweiten Vergleich nicht scheuen muss. Er freut sich ebenfalls über die Nominierung: „Christoph ist ein enger politischer Weggefährte, der sich als mein Geschäftsführer stets durch sein Organisationstalent und seine Kompetenz auszeichnete. Er wird eine echte Bereicherung für den Bundesvorstand sein.“ Doleschal weiß, wovon er redet, denn er war selbst von 2008 bis 2012 Mitglied des Gremiums. Solche Nominierungen seien außerdem von großer Bedeutung für die Region: „Für die erfolgreiche Entwicklung der Nordoberpfalz ist es wichtig, dass wir heimatverbundene, kompetente Vertreter vor Ort, in München und im Bund haben.“

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