03.06.2017

Rottaler diskutierte in Niederösterreich

Die Junge Alpenregion setzte sich in St. Pölten mit dem Thema "Ehrenamtliches Engagement junger Menschen im Alpenraum" auseinander.

Von 26. bis 28. Mai fand die Vollversammlung der Jungen Alpenregion in St. Pölten statt. Etwa 40 Jungpolitiker aus dem Alpenraum setzten sich in Niederösterreichs Landeshauptstadt mit dem Thema "Ehrenamtliches Engagement junger Menschen im Alpenraum" auseinander und diskutierten Lösungen für unterschiedliche Probleme, von Wertschätzung freiwilligen Engagements über Anerkennung der Leistungen bis hin zur Beseitigung kleinerer Hindernisse im Bereich der freiwilligen Arbeit.

Mit dabei war auch der Roßbacher Mario Besendorfer, der den Bezirksverband Niederbayern der Jungen Union Bayern bei der Jungen Alpenregion vertrat. Die Junge Alpenregion, in deren Präsidium der stellvertretende JU-Bezirksvorsitzende im Oktober letzten Jahres gewählt wurde, ist ein Zusammenschluss der Jugendorganisationen der christlich-konservativen Parteien in Bayern, Österreich, Südtirol, dem Trentino, Liechtenstein, der Schweiz und Slowenien, der sich mit der Integration Europas und den Alpenraum betreffenden Fragen befasst. Die in Salzburg ansässige Organisation hält dreimal pro Jahr eine Vollversammlung der Mitglieder ab, um aktuelle Themen und Anlässe zu diskutieren.

"Das Europa, in dem wir leben, ist ein Europa der Freiheit und des Zusammenhalts. Mit der Jungen Alpenregion leben wir genau diese europäischen Werte und erzielen gemeinsame Ergebnisse und Lösungen. Es kann äußerst nützlich sein, Lösungswege anderer Organisationen, Länder und auch Kulturen anzusehen und in Zukunft zu berücksichtigen. Besser voneinander lernen als gegeneinander arbeiten", so Besendorfer. "Arbeit für Junge darf keine Grenzen kennen. Gerade wir hier in Deutschland haben den Vorteil, dass es auch andere Organisationen gibt, die unsere Sprache sprechen. Bei der Vollversammlung der Jungen Alpenregion nutzen wir genau das und haben die Möglichkeit, uns mit Vertretern anderer Jugendparteien auszutauschen und Erfahrungen zu sammeln. Damit schaffen wir nicht nur einen Mehrwert für die JU Niederbayern, sondern auch für die zigtausenden jungen Menschen, für die wir uns tagtäglich einsetzen", fügte der 33-jährige an.

Einigen Fragen stellte sich dabei auch Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich, die sich über die Anregungen und Ideen der Jungpolitiker freute. Der Rottaler Diskutant nutzte die Gelegenheit für ein Gespräch mit der ehemaligen Innenministerin der Republik Österreich, um ihr unter anderem seine bayerische Sichtweise zu vermitteln: "Der gesellschaftliche Zusammenhalt basiert auf einem durch unsere freiheitlich demokratische Grundordnung geprägten Werteverständnis. Diesen Grundkonsens gemeinsamer Werte gilt es zu fördern und zu erhalten. Freiwilliges ehrenamtliches Engagement ist das Herz und der Puls unserer Gesellschaft."

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